
Wie man Wärme erhält – ohne blendendes Licht
Wenn man eine Infrarotheizung im Badezimmer oder unter einer Pergola installiert, ist das größte Problem eigentlich nicht die Wärme selbst, sondern das Licht. Die meisten herkömmlichen Kurzwellenlampen produzieren einfach nur ein blendendes Weißlicht – es fühlt sich an, als würde man in einen Scheinwerfer starren. Wenn man Kinder oder ältere Eltern im Haus hat, ist das ein echtes Problem. Ihre Augen sind viel empfindlicher – niemand möchte schließlich das Gefühl haben, verhört zu werden, nur weil er es warm haben will.
Die richtige Beleuchtung
Wir konzentrieren uns daher nicht mehr auf die Leistung, sondern auf das Spektrum des Lichts. Wir verwenden spezielles Quarzsichtigglas sowie innere Schichten, um diese störenden Lichtfrequenzen herauszufiltern. Durch Anpassung der Temperatur des Glühfadens sowie des Gases im Glühkopf wird die Energie gezielt in den Infrarotbereich gelenkt. Das Ergebnis: Man erhält weiterhin Wärme – doch das blendende „Weiße Licht“ verschwindet. Dadurch werden die Augen weniger belastet.
Der Kompromiss
Diese Lampen nutzen einen Halogenzyklus, damit der Glühfaden lange Zeit intakt bleibt. Dadurch bleibt die Wärme über einen längeren Zeitraum konstant. Wir streben dabei ein sanftes, warmes Licht an.
Die ehrliche Wahrheit ist jedoch: Da wir bestimmte Wellenlängen herausfiltern, um die Sehkraft zu schützen, benötigt die Lampe etwas länger, bis sie ihre volle Temperatur erreicht – im Vergleich zu herkömmlichen Industrielampen. Aber seien wir ehrlich: Im Haushalt oder Hotel ist eine Verzögerung von drei Sekunden ein geringer Preis dafür, dass die Gäste nicht geblendet werden.
Ein paar Tipps zur Installation
Achten Sie auf den Luftstrom. Auch wenn das Licht „sanft“ erscheint, wird das Quarzsichtigglas extrem heiß. Wenn man diese Lampen in einem engen Raum ohne Belüftung platziert, verbrennt der Glühfaden viel zu schnell. Verwenden Sie daher Hochtemperaturleitungen sowie einen polierten Aluminiumreflektor. Dadurch wird die Wärme genau dorthin geleitet, wo sie benötigt wird – gleichzeitig bleibt das Licht diffus. Das ist die beste Möglichkeit, damit die Menschen sich wohl fühlen, ohne das Gefühl zu haben, in die Sonne zu starren.